4 Romane in 33 Jahren

«Der erste Verlag hatte meine „Schaubude“ einem externen Gutachter zur Prüfung übergeben. Sein Bericht las sich zunächst ganz ermutigend. Ich war damals fünfundzwanzig, und Worte wie „vielseitig, wendig, intelligent“ schmeichelten mir. „Nichts Oberflächliches, Eindimensionales. Trotz der Vielfalt stimmen die Milieus.“ Die Geschichten hätten doch gut das Kunstlicht der Buchhandlungen und die Augen der Leserinnen und Leser finden können.

Der Gutachter fand auch vorsichtig lobende Worte für meine Sprache („über Seiten hinweg ausgeglichen und gut“). Ein kleiner Stachel war zu spüren: „zwischendurch forciert poetisch, ab und zu fehlerhaft“.

Jedoch schloss dieser Gutachter mit deutlichen Worten: es fehle der eigene Erzählton. Die Geschichten könnten gerade so gut von einem anderen sprachbegabten und einfallsreichen Autor stammen, so schrieb er wörtlich.» (Hergotts Schaubude, S. 2)

 

Was soll einer tun, dessen Geschichten und Romane zwar von Leserinnen und Lektoren gelobt, aber von allen Verlagen abgelehnt werden? Er nimmt das Heft in die Hand und bringt die Bücher selbst unter die Leute. Also dann, hier mein Angebot:

Hergotts Schaubude. 7 Geschichten auf der Suche nach einem Roman, verfasst zwischen 1985 und 2016. 

Die Journale von Borneo. Roman mit Schauplätzen von Winterthur über Sarawak bis Zebrzydowice. 2008 - 2018. 

Reisender Ganz. Roman über die Familie eines Vertreters und ihr verlorenes Pflegekind. 2010 - 2018. 

Das Heft in die Hand. Die ineinander verwobenen Lebensgeschichten des Physikers Haber und des Dr. Esperanto. 2014 - 2018. 

Die Titel wurden im Frühling und Sommer 2018 nach und nach als gedruckte Taschenbücher und eBooks für Kindle und Tablets publiziert. Ein 
Klick auf den jeweiligen Titel führt zur entsprechenden Webseite und zum Buch.