Lebe hoch fünf – eine Erzählsammlung über Leben und Schreiben

Fünf lose miteinander verbundene Prosatexte skizzieren eine Poetik

Jede dieser Erzählungen nimmt das Leben und Schreiben eines bekannten Schriftstellers, einer Dichterin zum Anlass, über Themen narrativ zu reflektieren, die sie und auch mich, den Autor Daniel Werner, umgetrieben haben. Mit dem Buch fasse ich meine Poetik in Worte, aber eben nicht theoretisch, sondern erzählend.

Freienstein:  Was wäre wohl geschehen, wenn Georg Büchner 1837 seine schwere Erkrankung überlebt hätte? Wie hätten sich seine Talente weiter entfaltet? In dieser Novelle geht es um Liebe und Freiheit, Revolution und Restauration. Der Prosaversuch über ein nie gelebtes Leben ist ergebnisoffen. Am Ende wandert Büchner vielleicht nach Übersee aus.

 L’Amour: Ein reicher Mann schickt eine junge Assistentin auf die Suche nach einem der wenigen Originale von Blaise Cendrars’ und Sonia Delaunays «La Prose du transsibérien et de la petite Jehanne». Sie kann zwar das Kunstwerk beibringen, aber das Verhältnis zum Auftraggeber trübt sich durch einen Übergriff – aber hat nicht auch Cendrars selbst die Fairness und die Wahrheit strapaziert in seiner Prosa? Es ist eben seine Virquelichequaïte!

Magnum: Magnum ist die Bezeichnung für die Waffe,  mit der der amerikanische Schriftsteller Richard Brautigan sich 1984 die Kugel gegeben hat. Nachdem er mit seinem Opus magnum «Trout Fishing in America» zur Blütezeit der Beats und Hippies Furore gemacht hat, gerät er in eine Abwärtsspirale aus Alkohol, Geldnot und Einsamkeit. Seltsamerweise verquickt sich sein Leben an mehreren Punkten mit dem des Ich-Erzählers, der damit gezwungen ist, in den Spiegel zu schauen.

Die Ausländer:  In diesem Stück geht es um eine Begegnung in einem Düsseldorfer Altenheim zwischen einer bettlägerigen Dichterin und einem Pfleger mit starken Armen. Beide haben ein Leben voll Bewegung, Flucht und Leidenschaft hinter sich, unterscheiden sich aber sonst in allen Belangen. Er beginnt sich mit ihrer Dichtung und ihrem Leben auseinanderzusetzen.

Wobashoget:  Der japanische Dichter, Wanderer und Weise Matsuo Basho (1644 – 1694) ging zu Fuss Hunderte von Kilometern ins Landesinnere und der Küste entlang, ein einfachstes Dasein lebend, unvergängliche Haiku und Haibun (Reisetagebücher) schreibend. Er ist dem Autor Daniel Werner zum Vorbild in vieler Hinsicht geworden: Sparsamkeit der Sprache, Einfachheit der Weltbetrachtung, tiefes Verständnis der Natur und des Menschen in seiner Mitwelt. Der Text, in den Bashos und des Autors eigene Haikus verwoben sind, ist eine ruhige Reflexion über das Gehen, den Schmerz und das stille Glück.

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